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Schule zu Ende und was dann?

 

Eine vierjährige Lehre in einem passenden Lehrbetrieb führt nach erfolgreichem Abschluss zum eidgenössischen Fähigkeitszeugnis "Geomatikerin EFZ" bzw. "Geomatiker EFZ". Die Ausbildung besteht dabei aus einem Teil im Lehrbetrieb selbst, aus Unterricht in der Berufsfachschule (Baugewerbliche Berufsschule Zürich) und aus überbetrieblichen Kursen. Im Rahmen der Berufslehre könne die Lernenden in einen der Schwerpunkte Kartografie, Geoinformatik oder Amtliche Vermessung vertiefen. Bei sehr guten schulischen Leistungen kann schon während der Lehre oder anschliessend die Berufsmaturität erworben werden, die den Zugang zu einem FH Studium ermöglich.

Mitarbeitende, die sich weiter qualifizieren wollen, können nach mindestens vierjähriger Berufspraxis (ab Erwerb des EFZ) durch eine weiterführende Ausbildung den Fachausweis als Geomatiktechniker FA bzw. Geomatiktechnikerin FA erwerben. Dabei spezialisieren sie sich auf eines der beiden Gebiete GIS oder Vermessung und vertiefen darüber hinaus ihre Kenntnisse und Fähigkeiten betreffend Offertwesen, Projektmanagement, Konzepterstellung und zielgruppengerechte Kommunikation sowohl firmenintern als auch mit Kunden. Nach dem Erwerb des Fachausweises sind sie befähigt, kleinere und mittlere Projekte von der Konzeption und Angebotserstellung über die Durchführung bis zum Abschluss zu leiten.

Weiterführende Qualifikation ist dann durch den auflagenfreien Zugang zu einem Bachelorstudium an der FH möglich.

Mehr Information zur Berufsbildung im Bereich Geomatik findet sich auf der Webseite des Trägervereins Geomatiker/In Schweiz »

Ausbildungswege im Bereich Geodäsie