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Diese Seite soll nur einen kleinen Überblick geben über die Forschungsaktivitäten im Bereich Geomatik an der ETH Zürich. Die Vielfalt ist jedoch so gross, dass diese Liste nicht abschliessend ist.

 

CubETH - eine Schweizer Satellitenmission

Das Institut für Geodäsie und Photogrammetrie hat in Zusammenarbeit mit der EPFL (ETH Lausanne) einen Mini-Satelliten (10*10*10 cm) entwickelt. Der Satellit ist mit diversen GPS-Empfängern ausgerüstet. Es handelt sich um sehr kostengünstige Empfänger, wie sie auch in Handys verwendet werden. Dieser Satellit soll die Erde auf einer Höhe von 400 km in 90 min umrunden. Das Ziel des Projekts ist, zu zeigen, dass auch mit Low-Cost-Technik die genaue Position und Orientierung des Satelliten bestimmt werden kann. Zudem sollen auch interessante Rückschlüsse auf die Atmosphäre gezogen werden.

Hier findest du weitere Informationen zu CubETH sowie ein spannendes Video.

Die Vermessung des längsten Bahntunnels der Welt

Das Institut für Geodäsie und Photogrammetrie der ETH Zürich war masgeblich beteiligt an den Vermessungsarbeiten für den Gotthardbasistunnel, der längste Eisenbahntunnel der Welt. Damit wurde sichergestellt, dass sich die Tunnelbohrmaschinen auch genau in der Mitte des Bergs treffen. Dieses Ziel wurde dann auch erreicht, mit einer erstaunlichen Genauigkeit: etwa 8 cm in Querrichtung und 1 cm in der Höhe. Als spezielle Herausforderung galt ein 800 Meter tiefer vertikaler Schacht, der von der Oberfläche zum Tunnel führte. Mit speziellen Methoden mussten die Koordinaten sowie die Orientierung durch diesen Schacht transferiert werden...

Hier findest du weitere Informationen zum Projekt.

Hier findest du ein offizielles Video zur Vermessung im Gotthardbasistunnel.

Hier findest du einen sehr interessanten Zeitungsartikel der NZZ.

Monitoring von Gletschern mit Radarinterferometrie

Die Überwachung von Gletschern im Alpenraum ist essentiell, da Dörfer oder Verkehrswege, die im Tal liegen, durch Eisabbrüche bedroht sein können. Auch hier leistet die Geomatik ihren Beitrag. Bei der Überwachung von Gletschern stellt jedoch der Einfluss der Atmosphäre ein wesentliches Problem dar: Das führt dazu, dass man Bewegungen misst, obwohl eigentlich gar keine da sind. Die ETH Zürich hat nun mit der Messung mit einem Radarinterferometer versucht, dieses Problem anzugehen.

Hier findest du weitere Informationen.

Atlas of Switzerland

Das Institut für Kartographie und Geoinformation produziert ein Kartenprogramm, das Daten von 2000 verschiedenen Themen interaktiv und oft dreidimensional am Bildschirm anzeigt. Hier gehts zur offiziellen Website des Atlas of Switzerland, wo viele schöne Beispiele gezeigt sind und man sich das Programm herunterladen kann.

GoEco - ein Programm für eine nachhaltige Mobilität

Das Institut für Kartographie und Geoinformation der ETH Zürich entwickelte die App GoEco, die zunächst den Benutzer unterstützen soll, zu beurteilen, wie nachhaltig seine heutigen Mobilitätsmuster sind. Darauf aufbauend werden individuelle Vorschläge für Verbesserungen gegeben, um die Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Das ganze soll auf eine spielerische Art und Weise geschehen.

Dieser Link gibt weitere Informationen.

Hier ist ein Artikel des Tagesanzeigers zum Thema.

Visuell-akustische Simulation von Windparks

In der Suche nach Möglichkeiten zur nachhaltigen Energieversorgung ist die Windkraft ein wichtiger Energieträger. Besonders in der Schweiz ist die Akzeptanz in der lokalen Bevölkerung bei Windkraft-Projekten nicht immer gleich gross. Deshalb ist es wichtig, dass die lokale Bevölkerung in der Standortsuche miteinbezogen wird. Im Rahmen des Projekts VisAsim (Visuell-Akustische Simulation zur Bewertung der Landschaftsverträglichkeit von Windparks) wurde vom Lehrstuhl für Planung von Landschaft und Urbanen Systemen eine 3D-Landschaft mit Windturbinen entwickelt. Da diese Simulation auch repräsentative Geräusche umfasst, können so der Bevölkerung die Auswirkungen eines Windparks gezeigt werden.

Hier gehts zu weiterführenden Infos.

 

 

3D-Modell von ägyptischen Grabstätten in Luxor

Der Institut für Geodäsie und Photogrammetrie hat in Zusammenarbeit mit dem Departement für Altertumswissenschaften der Universität Basel dreidimensionale Modelle von Grabstätten in Luxor durchgeführt. Diese 3000 Jahre alten Grabstätten wurden mit terrestrischem Laserscanning aufgenommen.

Die Daten können auch einem weiteren Zweck dienen: Mit einer Virtual Reality-Brille kann die Grabstätte dreidimensional erlebt und begangen werden. Diese Anwendung könnte dereinst in einem historischen Museum den Besuchern die Grabstätten wie in echt zeigen, ohne dass diese eine Reise nach Ägypten unternehmen müssen.

Dieser Link führt zu weiteren Infos.