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Aktuelles

 

ETH-Studierende an Internationaler Konferenz

 

Vier Geomatik-Studierende der ETH Zürich haben vom 4. bis 9. Mai 2018 am FIG Kongress in Istanbul teilgenommen. Sie konnten dabei Projektarbeiten aus ihrem Studium präsentieren und Einblicke in die Arbeit von Vermessungsingenieuren aus anderen Teilen der Welt bekommen.

(Foto: Lorenz Schmid)

Die Studierenden berichten von Ihren Eindrücken

Istanbul

Nach einem dreistündigen Flug erreichten wir am Freitagabend Istanbul. Nachdem wir unser Hotel gefunden hatten, gewannen wir beim Flanieren durch die nächtlichen Strassen einen kurzen ersten Eindruck von Istanbul.


Young Surveyors Conference
Vor dem eigentlichen FIG Kongress mit über 2000 Teilnehmern, fand an zwei Tagen die Young Surveyors Conference im Hilton Bosphorus Hotel statt. Diese Konferenz richtet sich an Studenten und Vermessungsingenieure unter 35 Jahren. Sie dient der internationalen Vernetzung der jüngsten Generation an Vermessern, soll den Einstieg in die Berufswelt vereinfachen und den Austausch über die fachlichen Spezialisierungen und Kulturen hinweg fördern.

Am ersten Tag gab es Einblicke in den Arbeitsalltag von Profis, ausserdem verschiede Workshops und Vorträge über neuste Entwicklungen aus der Welt der Vermessung. Abgerundet wurde der Tag mit einer Bootfahrt auf dem Bosporus.Der zweite Tag begann mit einer Schnitzeljagd in verschiedenen Gruppen. Dabei mussten verschiedene Rätsel gelöst werden und mit Hilfe von Mapillary, einer Freiwilligen-basierten Street-View Plattform, aktuelle Bilder erfasst werden, welche zur genaueren Kartografierung der Region beitragen. Anschliessend haben wir darüber diskutiert, wie das Young Surveyors Network weiterentwickelt werden kann. Den Abschluss der YS Conference bildete ein Wohltätigkeitstanz bei welchem traditionell türkisch getanzt wurde.

Die FIG Konferenz selbst
Nach einer pompösen Eröffnungszeremonie startete das Fachprogramm mit jeweils 8 zeitgleich stattfindenden Sessionen, jede davon mit bis zu 8 Vorträgen in eineinhalb Stunden. Insgesamt hatten wir also die Wahl aus mehr als 400 Vorträgen zu unterschiedlichsten Themen von der Sustainable Development Initiative der UN bis zu mathematischen Methoden und technischen Details neuer Sensoren.

Gleich am Montagnachmittag fand die Präsentation von Lorenz Schmid statt, der über das mit Nino Kracher bearbeitete Interdisziplinäre Projekt berichtete. Die beiden hatten sich mit der Entwicklung einer innovativen Methode zur Bestimmung des Azimuts mit einer Inertialmesseinheit beschäftigt. Am Dienstag hat Valens Frangez ein anderes ETH-Projekt vorgestellt, welches er zusammen mit Benjamin Kramis und Florian Hübscher bearbeitet hatte. Das Thema war die 3-dimensionalen Erfassung und Visualisierung einer Goldmine im Tessin mit verschiedenen Technologien.

Fazit

Insgesamt war es sehr interessant und hat grossen Spass gemacht, schon wärhend des Studiums an einem Kongress teilzunehmen. Was besonders in Erinnerung bleibt sind die vielen Leute die man aus der ganzen Welt kennenlernen konnte und der Austausch von Erfahrungen mit Ihnen. Das hat uns eine neue Sicht auf die vielfältigen und schönen Arbeitsmöglichkeiten in unserem Fachbereich eröffnet. Und wir sind fest entschlossen, den Kontakt mit einigen der neuen Bekannten über das Ende des Kongresses hinaus aufrecht zu erhalten.